Die Wagestadter Pflüme


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Im schwäbisch-alemannischen Raum gibt eine Reihe von Narrenfiguren, zum größten Teil mit Holzmasken, die an bedeutende landwirtschaftliche Anbauprodukte des jeweiligen Ortes oder der umgebenden Landschaft anknüpfen. So nimmt die Wagestadter Narrenfigur, die „Pflüme“, Bezug zu einer Besonderheit des hiesigen Obstbaus: zu der alten Lokalsorte „Wagestadter Schnapspflüme“.

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Seit dem 18. Jahrhundert ist sie in unserem Dorf verbreitet. Die Frucht, die Wagestadter Pflüme mit ihrem säuerlichen Geschmack, liegt in Form und Größe zwischen der kleinen Eierpflaume und der Mirabelle. Der Baum ist wurzelecht und äußerst robust. In zahlreichen Kleinbrennereien wird die Frucht heute noch als Brenngut für einen gehaltvollen, schmackhaften Schnaps verwendet. Während der Fasentzeit gehört es schon zur Tradition, dass der Pflümeschnaps an Umzügen ausgeschenkt und in kleinen Fläschchen als „Pflüme-Orden“ verschenkt wird.

 

Fein schmeckt auch die Marmelade aus der Wagestadter Pflüme; der „Pflümegütsflade“ ist etwas für Feinschmecker.

Aktuelles: 

Nach dem Trauermarsch an der Fasentsverbrennung

ist der Rauch vom Butz ist nun wieder in Narrenkeller ins Urige gezogen,

die Macht über den Schlüssel wurde wieder abgegeben,

und einen Scheidebecher haben wir zu uns genommen..

Jetzt heißt es wieder warten bis der 11.11. kommt!

 

Bis dahin, Pflüme Hoch !!!

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